Das, mein guter rf1k_mjh11, ist natürlich die theoretisch richtige Herangehensweise

.
Zwei Linearlager übereinander - in einem gewissen Abstand, der Kippstabilität wegen - schränkt den fahrbaren Z-Abstand bei noch kompaktem Bau jedoch vermutlich in der Praxis zu viel ein.
Da gute Linearführungen (also genügend gerade und steif) erhältlich und mit einigem Aufwand vermutlich relativ genau und dauerhaft parallel zur Z-Achse* montierbar wären, würde ein merfaches (2-Mal? 3-Mal?) Vorhandensein derselben in der Praxis wohl keine nennenswerte Überbestimmung in X oder Y verursachen, und dennoch mit vertretbarem Aufwand eine größere Wegstrecke in Z erlauben und den Kippmoment (bei 3 Führungen potentiell um sowohl Y als X) begrenzen.
Übrigens, bedenke ich gerade beim Stichwort Kippmoment, müsste man dann aber idealerweise ebenso die Linearlager vom Z-Untertisch in Rotation zumindest um Y entkoppeln oder einstellbar machen, bei Versatz in Y der 2 Führungen oder gar 3 Führungen auch um X (sonst gäbe es dort eine Überbestimmung). Dies wird wohl aber in der Praxis nicht ganz so heiß gegessen, denke ich.
*) Die Z-Achse, wie mittels der Spindel definiert. Oh halt

, das ist auch Theorie, da es zwei gibt - welche gilt nun? Will damit nur sagen, dass der derzeitige Setup bereits einiges Potential für Überbestimmung liefert

, und zwar insbesondere bei bereits unrund laufenden Spindeln. Bei solchen täte besagte X- und Y-Entkopplung der Spindellager natürlich besonders Not.